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Neum├╝nster setzt erneut ein Zeichen f├╝r Vielfalt und Akzeptanz!

Veröffentlicht am 08.04.2017, 13:24 Uhr     Druckversion

Foto Rathaus Neum├╝nster

Sehr gerne ist der OV Tungendorf der Bitte des Landesvorstands der Arbeitsgemeinschaft der SPD für Akzeptanz und Gleichstellung (SPDqueer) nachgekommen und hat sich erfolgreich für die offizielle Beflaggung des Alten Rathauses mit der Regenbogenfahne, anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie, am 17. Mai, eingesetzt.

Pressemitteilung

Zur Entscheidung des Oberbürgermeisters Dr. Olaf Tauras, anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai 2017 erneut die Beflaggung des Rathauses mit der Regenbogenfahne anzuordnen, erklärt der Ortsvereinsvorsitzende der SPD Tungendorf, Gerrit Köhler:

Neumünster setzt erneut ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz!

Auf Initiative des Ortsvereinsvorsitzenden der SPD Tungendorf, Gerrit Köhler, teilte der OB erfreulicherweise mit, dass er der Bitte um offizielle Beflaggung des Alten Rathauses sehr gerne nachkommen werde und die Mitarbeiter*innen der Zentralen Gebäudewirtschaft angewiesen habe alle notwendigen Schritte einzuleiten. „Ich danke Herrn Dr. Tauras ausdrücklich für seine Unterstützung in dieser Sache. Hier geht es um mehr als nur ein Symbol, hier geht es um Haltung“, sagte Köhler.

Die Stadt Neumünster ist Unterzeichnerin der „Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt“ und Mitglied im „Bündnis gegen Homophobie in Schleswig-Holstein“.

Der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie findet bewusst alljährlich am 17.05. statt. Dieser Tag steht in direktem Zusammenhang mit dem unsäglichen §175 des Strafgesetzbuches, der sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe stellte und erst im Jahr 1994 ersatzlos aufgehoben wurde.

„Auch in Neumünster waren unzählige Männer von diesem Paragraphen direkt betroffen. Zu lieben bedeutete für sie, geltendes Recht zu brechen und zum Straftäter zu werden“, so Gerrit Köhler.

Er zeigt sich hocherfreut über die aktuellen bundespolitischen Entwicklungen. Erst vor wenigen Wochen einigte sich die Regierungskoalition auf Initiative des von der SPD geführten Justizministeriums darauf, Männer, die aufgrund von Strafverfolgung Unrecht erleiden mussten, zu rehabilitieren und endlich auch finanziell zu entschädigen. 

„Mit der offiziellen Beflaggung des Rathauses mit dem international anerkannten Symbol für Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen am Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie bekundet die Stadt Neumünster, dass Homophobie und Ausgrenzung keinen Platz in ihrem Gemeinwesen hat. Neumünster setzt hiermit erneut ein Zeichen für Solidarität mit der Lebenssituation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern sowie deren Forderungen und Belange im Sinne der vollständigen rechtlichen Gleichstellung“, so Köhler abschließend.

Homepage: SPD NMS Tungendorf


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