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27. Januar - Tag des Gedenkens

Veröffentlicht am 31.01.2018, 13:43 Uhr     Druckversion

Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus ist ein Gedenktag, der seit 1996 am 27. Januar in Deutschland begangen wird. Er bezieht sich als Jahrestag auf den 27.Januar 1945, als die Rote Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau befreite.

Die UN (Vereinte Nationen) erklärte den 27.Januar im Jahr 2005 zum internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust.

Der Landtag in SH hat in diesem Jahr aus Rücksicht auf den jüdischen Schabbat am Vortag des 27. Januar mit einer Gedenkstunde der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.

Zentrales Thema der diesjährigen Gedenkfeier war die deutsche Nachkriegsgeschichte.

Mit dem Ende des Krieges und der Verbrechen gegen die Menschlichkeit erlischt nicht die Schuld der Täter, erst recht nicht die Erinnerung an die Opfer.

Landtagspräsident Schlie erinnerte an die Juden, die nach dem 2.Weltkrieg nach Deutschland zurückgekehrt seien, für die ein Leben in Deutschland jedoch nur möglich war, weil sie die schrecklichen Ereignisse ihrer Vergangenheit verdrängten, ,,vor allem auch, weil die deutsche Nachkriegsgesellschaft sich der Vergangenheit und ihrer Verbrechen nicht stellen wollte“.

Die Gedenkrede hielt Dr. Klaus Detlev Gode-Schüttke, der über Rudolf Katz sprach. SPD-Mitglied Katz war Jurist jüdischen Glaubens, der aus seiner Heimat fliehen musste, als ihm 1933 aus rassistischen und politischen Gründen die Verhaftung durch die Nazis drohte. 

Er war 1946 nach Deutschland zurückgekehrt und dann als schleswig-holsteinischer Justizminister maßgeblich am Aufbau des demokratischen Justizwesens unseres Landes beteiligt.

Im Anschluss an die Gedenkrede sprachen der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Kiel und Region, Igor Wolodarski, und Bischof Gothart Magaard Gebete. Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde von der  Klezmerband ,,Mischpoke" aus Hamburg .

Es ist gewiss, das die SPD immer eine Partei des Widerstands gegen den Nationalsozialismus und jede adere Form des Rechtsradikalismus war und ist.

Im schleswig-holsteinischen Landtag hören wir der AFD genau zu. Die Beiträge der Partei sind selten offen rechtsradikal, meist jedoch vom Kleingeist, Neid und Ressentiment gegen alles Andere getragen. Auch Kleingeist, Neid und Ressentiments haben dem Dritten Reich den Weg geebnet hat. 

„Wehret den Anfängen“ ist eine Lehre, die uns der 27. Januar geben soll.

Homepage: Birgit Herdej├╝rgen, MdL


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