Letztes Update 02.07.2010
Informationsveranstaltung
Familienzentrum KITA Einfeld – mehr als Montagsbratwurst
Am 1.Juli fand im neuen Gemeindehaus, auf Einladung der ev.-luth. Kirchengemeinde, eine Informationsveranstaltung zum Thema statt.
Rund 30 Bürgerinnen und Bürger nahmen an der angeregten Diskussion teil.
Auch einige Kommunalpolitiker bekundeten durch ihre Anwesenheit ihre Unterstützung für das Familienzentrum. Gekommen waren Manfred Zielke (SPD), Michael Keller (CDU), Jörn Seib (Linksbündnis) und Guntram Pappe (Linksbündnis).
Die Diskussionsleitung übernahm Sven Radestock (Mitglied des Kirchenvorstandes).
Viele der Anwesenden haben selbst Angebote des Familienzentrums genutzt.
Senioren und Eltern waren voll des Lobes für die Mitarbeiter des Familienzentrums und für die ehrenamtlichen Helfer.
Ulrich Bahr von der Polizeistation Einfeld hob die positive Entwicklung der Jugendkriminalität in den letzten zwei Jahren in Einfeld hervor.
Herr Pappe (Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses) berichtete, dass der Ausschuss in seiner Sitzung am 29.Juni einen dritten Punkt in die Vorlage der Stadt zur Beendigung der Familienzentren aufgenommen hat.
Dieser Punkt besagt, dass die Stadt aufgefordert wird eine Fortsetzung der Familienzentren zu prüfen.
Über die Annahme oder Ablehnung der Vorlage wird in der Ratsversammlung am 6.Juli um 17 Uhr entschieden werden.
Eine Entscheidung über die Zukunft des Projektes Familienzentren wird erst im Rahmen der Haushaltskonsolidierung getroffen werden. Also nicht vor April 2011!
Informationsveranstaltung
„Familienzentrum Einfeld, eine Erfolgsgeschichte“
Der SPD-Ortsverein Einfeld war am 24.Juni zu Gast in der KITA Einfeld.
Anlass war das Ende der Modellphase für die Familienzentren zum 31.Juli 2010.
Frau Hillbrand, die Leiterin der KITA, und Frau Beckmann-Gibbisch, die Projektkoordinatorin des Familienzentrums, berichteten über ihre erfolgreiche Arbeit in den letzten zwei Jahren.
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Zunächst erläuterte Frau Hillbrand noch einmal die Konzeption des Familienzentrums. |
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Frau Beckmann-Gibbisch berichtete anschließend über die zahlreichen Projekte, die in der Modellphase angeboten wurden. Rund 80 ehrenamtliche Helfer unterstützten die Arbeit. |
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Diese Angebote gab es:
Montagsbratwurst
Wie viel Bewegung braucht mein Kind?
Eltern-Cafe
Kreativer Tanz
Musikalische Früherziehung
Offene Tür
Englisch-Kurs
PC-Kurs „Senior – Junior“
Viele alleinerziehende Mütter, die vorher nicht erreicht wurden, nutzten die Angebote und erhielten somit nützliche Hilfen für ihren Alltag.
Die Montagsbratwurst entwickelte sich zum beliebten Treffpunkt im Herzen von Einfeld. Viele Bürger nutzten die Möglichkeit sich zu treffen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Auch der PC-Kurs erfreute sich großer Beliebtheit und sorgte so auch für Begegnungen zwischen den Generationen.
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Es gibt auch bereits Planungen für zukünftige Projekte, die aber leider wohl nicht mehr realisiert werden können:
Kinder- und Babysitterqualifizierung für Senioren und Jugendliche ab 14 Jahren
Gewaltprävention für Jungen und Mädchen
Elternkursus
Entspannung für Kinder
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Projekt Familienzentrum Einfeld ein voller Erfolg ist und unbedingt fortgeführt und ausgebaut werden muss!
Auch die Stadtverwaltung würdigt alle 4 Familienzentren in ihrer Vorlage für die Ratsversammlung. Zum Schluss gibt es leider den Hinweis, dass das Projekt aufgrund fehlender Haushaltsmittel beendet werden muss.

Jutta Schümann überreicht den Gastgeberinnen leckere Erdbeeren als kleines Dankeschön für die Einladung.
Die Position der SPD in Einfeld
Der SPD-Ortsverein Einfeld spricht sich ausdrücklich für eine Fortführung dieses erfolgreichen Projektes aus!
Alle Mitarbeiter haben in den letzten zwei Jahren außergewöhnliches geleistet.
Durch die Beendigung dieses Projektes würde ein großer Schaden für den sozialen Zusammenhalt im Stadtteil Einfeld entstehen.
Die Politik in dieser Stadt ist nun gefordert nach Möglichkeiten für die Fortführung der Familienzentren zu suchen.
Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass im Rahmen der Haushaltskonsolidierung eine Fortführung der Familienzentren geprüft wird.
600.000 Euro hat der Deutsche Marinebund für die Renovierung und Umgestaltung des Ehrenmals in Laboe aus dem „Investitionsprogramm Kulturelles Erbe“ des Landes Schleswig-Holstein erhalten. Zur Neugestaltung der Ausstellung des Deutschen Marinebunds in der „Historischen Halle“ des Marine-Ehrenmals in Laboe erklärt Hans Müller, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:Sommerpause










