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Rantzau Kaserne ┬ľ Konversionsvorhaben direkt vor unserer Haust├╝r

Veröffentlicht am 04.10.2012, 17:28 Uhr     Druckversion

Schleswig-Holstein wird in den kommenden Jahren stark von der zweiten Welle der Strukturreform der Bundeswehr betroffen sein. Dies f├╝hrt zu einer Reduzierung der Bundeswehr- standorte, zur Reduzierung von Dienstposten und von zivilen Besch├Ąftigten bei Bundeswehr und Zulieferfirmen.
Schleswig-Holstein hat zudem mit der die Herausforderung zu leben, dass bei uns sehr viele Bundeswehrstandorte betroffen sind. F├╝r die Kommunen bedeutet dies enorme Ver├Ąnderungen. Die F├Ârderung von Konversionsstandorten bleibt unabdingbar f├╝r die Wirtschaftsentwicklung in Schleswig-Holstein.

Dar├╝ber haben wir uns mit unseren Koalitionspartnern verst├Ąndigt. Im Koalitionsvertrag mit B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen und SSW hat die SPD dar├╝ber hinaus vereinbart: ┬äDer Umbau bisheriger Bundeswehr-Liegenschaften hat unter sozialen, landesplanerischen und ├Âkologischen Gesichtspunkten zu erfolgen. Den betroffenen Kommunen wird Unterst├╝tzung zugesichert, u.a. durch B├╝ndelung vorhandener Programme sowie durch entsprechende Verhandlungen mit dem Bund.┬ô

Die SPD hat ihre Forderungen an Konversionsma├čnahmen bereits im vergangenen Jahr sehr deutlich formuliert:

- Wir erwarten klare und verbindliche Zeithorizonte zwischen dem Bund und den Kommunen,
- wir erwarten eine verbilligte und altlastenfreie Abgabe der freiwerdenden Bundeswehrfl├Ąchen und baurechtliche Planungssicherheit f├╝r Konversionsfl├Ąchen,
- wir erwarten klare Aussagen zur Sicherstellung des Katastrophenschutzes
- und wir erwarten, dass die Landesregierung diese substantiellen Interessen unseres Landes gegen├╝ber der Bundesregierung einfordert.

F├╝r uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten geht es um Arbeitspl├Ątze, um qualifizierte, gute Arbeit f├╝r Schleswig-Holstein. Es geht um pfiffige Ideen, um zukunftsorientierte wirtschaftliche Entwicklung. Daf├╝r werden wir uns stark machen und dabei werden wir die Standortkommunen nach Kr├Ąften unterst├╝tzen.

Aus diesem Grund habe ich als einen der ersten Termine in meinem Wahlkreis, das Gespr├Ąch mit dem Standort├Ąltesten und Kommandeur des Logistikbataillon 162 in Boostedt, Oberstleutnant Ullrich Krauss gesucht, um mich mit ihm ├╝ber die Lage vor Ort auszutauschen. Die Aufl├Âsung des dortigen Instandsetzungs- wie des Logistikbataillons bis zum 30. Juni 2015 ist in Berlin beschlossene Sache. Nur das Munitionsdepot mit 40 Dienstposten soll am Standort beibehalten werden. Nach einer ersten Diskussion bin ich der Auffassung, dass die Abwicklung der rund 114 Hektar gro├čen Kaserne dort in guten H├Ąnden ist.

Auch der Kontakt zwischen Bundeswehr und Gemeindeverwaltung ist gut bei den Verantwortlichen aufgehoben. Erste Ideen, zum Beispiel f├╝r eine Nachnutzung der Fl├Ąche, werden diskutiert. Die Standortleitung bem├╝ht sich mit einem Karrieretag um die Information der Zeitsoldaten ├╝ber potentielle Arbeitgeber.

┬äDas Gespr├Ąch mit Oberstleutnant Krauss und seinem F├╝hrungskreis hat Mut gemacht, dass wir diesen Wandel vor Ort, f├╝r die Region vertr├Ąglich und zukunftsgerichtet gestalten und umsetzen.┬ô, so Neum├╝nsters Abgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber. ┬äIch werde den Kontakt zur Rantzau-Kaserne und der Gemeinde weiter intensiv halten, um den Wandel aktiv zu begleiten und stehe als Ansprechpartner f├╝r alle Beteiligte jederzeit zur Verf├╝gung.┬ô

Homepage: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL