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Nord-Ostsee-Kanal: Weg frei für den Neubau der fünften Schleusenkammer

Veröffentlicht am 15.04.2014, 06:13 Uhr     Druckversion

Birgit Malecha-Nissen MdB

„Ich begrüße ausdrücklich die heute erfolgte Freigabe der zusätzlichen Bundesmittel für den Neubau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel. Es gibt keine Alternative zum Neubau. Die Mittelfreigabe ist daher der einzig richtige Schritt“, so die Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malecha-Nissen, SPD-Berichterstatterin für Seeverkehr.

„In der heutigen Sondersitzung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages votierten die Mitglieder parteiübergreifend für die Freigabe der Bundesmittel in Höhe von 485 Millionen Euro. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Neubau der fünften Schleusenkammer in Brunsbüttel. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln durch den Bund wird das Bauprojekt in Schleswig-Holstein finanziell auf stabile Füße gestellt“, informiert Birgit Malecha-Nissen.

Trotz der Kostensteigerung von zunächst 300 Millionen auf inzwischen knapp eine halbe Milliarde Euro gibt es für die schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete keine Alternative zum Neubau: „Erst, wenn die neue Schleusenkammer zur Entlastung zur Verfügung steht, kann mit der dringend erforderlichen Grundsanierung der beiden alten großen Schleusenkammern begonnen werden. Denn die Erfahrung zeigt, dass die beiden großen Kammern störanfällig sind und immer wieder gesperrt werden müssen. Wenn aufgrund der Sanierung einer Kammer nur die jeweils andere betriebsbereit ist, bedeutet deren Ausfall die Vollsperrung des Kanals für größere Schiffe. Einen erneuten Schleusenkollaps wie im letzten Jahr müssen wir aber dringend verhindern“, mahnt Birgit Malecha-Nissen.

Der Neubau der fünften Schleusenkammer ist nach Ansicht von Birgit Malecha-Nissen mehr als wirtschaftlich: „Unwirtschaftlich ist nicht der Bau der fünften Schleuse, unwirtschaftlich für die gesamte Republik ist der Stillstand durch marode Technik im Nord-Ostsee-Kanal. Oberstes Ziel muss es sein, die Verfügbarkeiten der Wasserstraße sicherzustellen“.

„Durch die Freigabe der Bundesmittel nimmt ein weiteres Infrastrukturprojekt, das wir im Koalitionsvertrag verankert haben, seinen guten Weg. Wichtig ist jetzt, dass es nach der für den 17. April 2014 geplanten Auftragsvergabe keine Verzögerungen mehr gibt und der Baubeginn ab Herbst erfolgen kann. 2020 sollten erste Schiffe durch die neue Schleuse fahren können. Lassen Sie uns gemeinsam dieses Ziel anvisieren“, so Birgit Malecha-Nissen abschließend.