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Neumünster wird Motor der Region

Veröffentlicht am 24.06.2014, 16:37 Uhr     Druckversion

Zur Übergabe des Förderbescheids zur Regionalplanung an die Stadt Neumünster erklärt die Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für Landesplanung Kirsten Eickhoff-Weber: 
Neumünster wird seine Rolle als Scharnier zwischen dem Planungsraum mit Kiel und der Metropolregion ausfüllen. Davon ist der Landtag überzeugt und das hat er mit dem neuen Landesplanungsgesetz betont. Ich begrüße ausdrücklich, dass diese besondere Funktion auch mit zusätzlichen Mitteln vom Land unterstützt wird. 

Die 70%ige Förderung des Landes (für eineinhalb Personalstellen plus Sachmittel) zur Regionalplanung ist ein Glücksfall für die Stadt Neumünster. Der Ministerpräsident ermöglicht der Stadtverwaltung, ihre Aufgaben in der Regionalplanung aktiv wahrzunehmen. Die Ausrichtung nach Süden ist ebenso wichtig wie die aktiv gestaltende Rolle Neumünsters in der gesamten Region. Hier, im Umland von Neumünster, leben die Menschen und nutzen das vielfältige Angebot in der Stadt, wie die weiterführenden Schulen und das Friedrich-Ebert-Krankenhaus, das eine große Zahl von Patientinnen und Patienten aus dem Umland versorgt. Neumünster kann und muss als Oberzentrum Motor der ganzen Region sein und die Vernetzung voranbringen. Nur so können Umland und Stadt gleichermaßen voneinander profitieren.

Die Rolle als Scharnier, als Bindeglied zwischen der Metropolregion Hamburg und dem gemeinsamen Planungsraum mit Kiel, wird Neumünster stärken. Hier hat die Stadt eine große Chance, ihre Potentiale auszuspielen – als attraktiver Wohnort, als Bildungsstadt und als Wirtschaftsstandort!
Im Landtag hat der Oberbürgermeister daraufhin gewiesen, dass in der Verwaltung die erforderlichen personellen Kapazitäten bisher nicht vorhanden sind. Das nehmen wir Ernst. Mit der Förderung durch das Land ist nun die Grundlage geschaffen, diese Aufgaben wieder aktiv wahrzunehmen.

 

 

Homepage: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL


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