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Mehr BAföG für mehr Chancengleichheit

Veröffentlicht am 15.11.2014, 13:48 Uhr     Druckversion

Birgit Malecha-Nissen MdB

Die 25. BAföG-Novelle, die der Deutsche Bundestag am 13. November 2014 in 2./3. Lesung verabschiedet hat, bringt ab dem 1. August 2016 spürbare Verbesserungen für Auszubildende und Studierende.

„Das Reformpaket investiert nachhaltig und umfassend in die Bildungschancen junger Menschen. Dabei zeigt sich erneut, mit der SPD in der Bundesregierung werden Versprechen eingelöst“, so die schleswig-holsteinische Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malecha-Nissen. 

Durch die Anhebung der Einkommensfreibeträge um 7 Prozent werden 110.000 junge Erwachsene zusätzlich von der Förderung profitieren. Das ist eine konkrete Maßnahme für mehr Chancengleichheit. Mit der Erhöhung der Bedarfssätze um 7 Prozent und einer Anhebung der Wohnkosten- und Sozialpauschalen, steigen gleichzeitig auch die finanziellen Mittel, die den Geförderten monatlich zur Verfügung stehen. Der Höchstsatz für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, erhöht sich damit von 670 Euro um 9,7 Prozent auf 735 Euro monatlich. Mit der Anhebung der Bedarfssätze und Freibeträge im BAföG wird auch das so genannte „Meister-BAföG“ verbessert. Künftig erhalten neben den förderberechtigten Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden auch förderberechtigte Fachkräfte von 2016 an mehr Geld. Auch strukturell nimmt die BAföG-Reform einige wichtige Änderungen vor. Die Förderlücke zwischen Bachelor- und Masterstudium wird endlich geschlossen, überflüssige Leistungsnachweise werden abgeschafft und bürokratische Hürden insgesamt abgebaut. Ab 1. Januar 2015 übernimmt der Bund die Kosten der BAföG-Leistungen allein. Durch die Übernahme des Länderanteils beim BAföG werden die Länder dauerhaft um 1,17 Mrd. Euro jährlich entlastet. 

„Dieses Geld werden die Länder in Kitas, Schulen oder Hochschulen investieren, was auch unserer Region zu Gute kommt. Das alles sind wichtige Schritte auf dem Weg zu mehr Chancengleichheit im Bildungssystem“, bekräftigt die SPD-Abgeordnete abschließend.