Jetzt Mitglied werden!

Kontakt

SPD Bürgerbüro
Großflecken 75
24534 Neumünster
Telefon: 04321 92 98 30
Telefax: 04321 92 98 31
E-Mail und Öffnungszeiten finden Sie hier.

Ihre Abgeordnete im Landtag

SPD NMS bei Facebook

Empörung über Strompreiserhöhung

Veröffentlicht am 25.01.2015, 22:19 Uhr     Druckversion

Als ein Schlag ins Gesicht der Neumünsteraner Bürgerinnen und Bürger wertet der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Volker Andresen die neuerliche Strompreiserhöhung der Stadtwerke Neumünster.

Und zum wiederholten Male werden die für Neumünster überproportional gestiegenen Netzentgelte als Grund für die Steigerung genannt. Bei der Festlegung der Netzentgelte wird dabei das gesamte Netz der Schleswig-Holstein Netz AG, also große Teile Schleswig-Holsteins einschließlich dem Stadtgebiet von Neumünster, herangezogen. Als die Stadtwerke Neumünster selbst noch Eigentümer der Netze waren, wurde dieses Netz separat betrachtet und dadurch waren die Netzentgelte im Vergleich zu den anderen Netzen immer weitaus günstiger. Das lag u.a. auch an der Feinmaschigkeit der städtischen Netze. Durch die Abgabe der Netze soll nun eine Vereinheitlichung der Netzentgelte erreicht werden. 

Auf Deutsch heißt das: Jeder Stromverbraucher in Neumünster muss zusätzliche Preissteigerungen verkraften - und das auf Dauer!

Dies hat unter anderem auch erhebliche Auswirkungen auf die Mietnebenkosten in Neumünster!

Damit sollte inzwischen jedem klar sein, dass der mit den Stimmen von CDU, FDP und Grünen seinerzeit beschlossene Verkauf der Strom- und Gasnetze sich für den Verbraucher nicht rechnet.

Es ist nach Meinung von Volker Andresen schon bemerkenswert, dass bei den Stadtwerken Kiel der Strompreis nun gesenkt und bei den Stadtwerken Lübeck beibehalten wurde. Beide haben beim Stromeinkauf und bei der gesenkten EEG-Umlage vergleichbare Voraussetzungen mit SWN, verfügen aber über eigene Netze.

„Welche Angebote haben die Stadtwerke für die vielen Menschen, die diese dritte Strompreiserhöhung innerhalb von 15 Monaten nun wirklich nicht mehr verkraften können?“, möchte Volker Andresen wissen und dies auch im Namen vieler Betroffener, die gegenüber der SPD ihren Unmut zum Ausdruck gebracht haben und über einen Wechsel zu einem günstigeren Anbieter nachdenken.

Homepage: SPD Rathausfraktion Neumünster