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Gemeinsam schaffen wir das: Große Zukunft für kleine Gärten!

Veröffentlicht am 16.04.2015, 09:49 Uhr     Druckversion

11. April — Mitgliederversammlung des Kreisvereins Neumünster der Kleingärtner e.V.: „Zu Recht hat der Kreisverein der Kleingärtner schon lange auf die sinkenden Pachteinnahmen hingewiesen, zu Recht immer wieder die Sorge über aktuelle — auch finanzielle — Entwicklungen zum Aus­druck gebracht. Die­se Ent­wick­lun­gen müs­sen wir — gemein­sam mit Ihnen, den Klein­gärt­ne­rin­nen und Klein­gärt­nern gestal­ten.

Dass der Ober­bür­ger­meis­ter nun end­lich den vom Bau-, Pla­nungs– und Umwelt­aus­schuss beschlos­se­nen SPD-Antrag umsetzt und die Pacht für die Klein­gär­ten senkt war längst über­fäl­lig.“, so Elke Chris­tina Roeder in ihrem Gruß­wort auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung des Kreis­ver­eins Neu­müns­ter der Klein­gärt­ner e.V. in der Gemein­schafts­halle West.

Oberbürgermeister-Kandidatin Roeder weiter:

„Klein­gär­ten gehö­ren fest zur Iden­ti­tät der Stadt Neu­müns­ter, vie­len Men­schen waren und sind sie Raum für den Anbau von Obst und Gemüse, ein Ort für die Fami­lie, Frei­raum, in dem Kin­der Natur erle­ben und begrei­fen kön­nen. Als Erho­lungs­raum geht ihre Bedeu­tung schon immer weit über ihre öko­lo­gi­sche Bedeu­tung. Ihnen kommt heute mehr denn je auch eine soziale Funk­tion zu, sie sind Ort, an dem Men­schen sich begeg­nen — Jung wie Alt, Men­schen mit unter­schied­li­chen sozia­len und kul­tu­rel­len Hin­ter­grün­den. Dabei leis­ten Klein­gär­ten einen ganz erheb­li­chen Bei­trag für das Gemein­wohl. Dafür müs­sen aber Vor­aus­set­zun­gen geschaf­fen sein.

Wir brau­chen end­lich das Klein­gar­ten­ent­wick­lungs­kon­zept, das den Leit­li­nien des Deut­schen Städ­te­ta­ges zur nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung des Klein­gar­ten­we­sens in den Städ­ten folgt. Lange war es ver­spro­chen, lange war nicht klar, wann sich die Ver­wal­tung und der Ober­bür­ger­meis­ter auf den Weg machen. In mei­ner Mit­ar­beit als Mit­glied im Haupt­aus­schuss des deut­schen Städ­te­tags habe ich gelernt, dass es klug ist aus den Erfah­run­gen ande­rer zu ler­nen. Und in den Emp­feh­lun­gen des Städ­te­tags zur Ent­wick­lung und Erhal­tung von Klein­gär­ten in unse­ren Städ­ten sind viele Erfah­run­gen von hoch­qua­li­fi­zier­ten Köp­fen zusammengekommen.

Ein über­ar­bei­te­ter Rah­men­pacht­ver­trag gehört genauso dazu, wie neue Ideen der Nut­zung und Ver­mark­tung von Klein­gär­ten, wobei diese wie selbst­ver­ständ­lich Teil unse­rer grü­nen Stadt sind. Dazu müs­sen wir die beste­hen­den Struk­tu­ren erfas­sen — ein ambi­tio­nier­tes Pro­jekt bis zum Ende des Jah­res! — wie ich der Presse ent­neh­men konnte. Klein­gär­ten sind eben nicht Bau­ent­wick­lungs­land. Beson­ders in einer Stadt wie Neu­müns­ter mit ihren vie­len sozia­len Pro­ble­men und Her­aus­for­de­run­gen müs­sen sie als Teil moder­ner Stadt­ent­wick­lung ver­stan­den werden.

Ein Antrag der SPD-Rathausfraktion im vor­ver­gan­ge­nen Bau-, Pla­nungs– und Umwelt­aus­schuss hatte des Titel „Klein­gär­ten haben Zukunft!“ Daran möchte ich mit Ihnen gemein­sam Arbeiten.

Wir wol­len Vor­aus­set­zun­gen schaf­fen, die Stadt Neu­müns­ter ange­mes­sen mit Gär­ten zu ver­sor­gen und dabei nach aller Mög­lich­keit gewach­sene und gute Struk­tu­ren zu erhal­ten. Sie und Ihre Gär­ten leis­ten einen Bei­trag für den Klima– und Umwelt­schutz, für die Nah­er­ho­lung und für die Wahr­neh­mung unse­rer Stadt. Auf die­sem Weg möchte ich mit einer ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Ver­wal­tung an Ihrer Seite ste­hen. Auf dem Weg zu einem moder­nen Klein­gar­ten­ent­wick­lungs­kon­zept, das selbst­ver­ständ­lich Teil unse­res Inte­grier­ten Stadt­ent­wick­lungs­kon­zep­tes ist. Damit Klein­gär­ten in unse­rer Stadt wei­ter­hin zahl­reich, grün und erschwing­lich blei­ben. Das will ich Ihnen, liebe Klein­gärt­ne­rin­nen und Klein­gärt­ner, zusagen.“