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Flüchtlinge in Neumünster: Integration fördern – Zusammenhalt stärken

Veröffentlicht am 24.09.2015, 09:34 Uhr     Druckversion

Zur dauerhaften Flüchtlingsaufnahme in Neumünster erklärt Kirsten Eickhoff-Weber:

Anders als bisher werden wir auch in Neumünster Flüchtlinge auf Dauer aufnehmen. Damit dies gelingt und aus Fremden Nachbarn werden, hat die SPD Neumünster in einer Resolution einen Maßnahmenkatalog zusammengestellt.

Hier geht es neben Integrationsmaßnahmen wie Spracherwerb, Eingliederung in den Arbeitsmarkt und Vermeidung von Gemeinschaftsunterkünften auch darum, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Bei den großen Anstrengungen, die erforderlich sind, um eine hohe Zahl von Zuwanderern aufzunehmen, dürfen wir diejenigen nicht vergessen, die in unserer Stadt unsere Unterstützung brauchen, die die nicht auf der Sonnenseite stehen und doch ihr Leben in die Hand nehmen. Wir sind solidarisch mit denen die in Not sind, die Ungerechtigkeit und Bedrängnis erleben. Ihnen müssen wir mit gleicher Aufmerksamkeit zur Seite stehen und helfen, wo es nötig ist. Konkurrenz und soziale oder kulturelle Spannungen dürfen wir nicht zulassen. Dafür müssen wir jetzt vorsorgen.

Auch in Neumünster und Boostedt leisten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Erstaufnahmeeinrichtungen gute Arbeit, bis an die Grenzen. Polizei und THW, sind zur Stelle und arbeiten ganz nah an und mit den Menschen. Eine ganz besondere Bedeutung hat das große Engagement der ehrenamtlichen Helfer. Es ist sehr beeindruckend, wie hier vor Ort geholfen und gearbeitet wird. Um diese Aktivitäten gut aufeinander abstimmen zu können, um einen guten Informationsfluss zu gewährleisten, brauchen wir in Neumünster dringend koordinierende Unterstützung. Da ist die Finanzierung des Landes von 1,5 Stellen in Neumünster eine gute Investition. Und wir müssen Gelegenheiten schaffen wo das Ehrenamt sich austauschen kann und wo die vielen Neumünsteraner die sich noch engagieren wollen Ansprechpartner finden.

Damit dies gelingen kann, müssen wir mit allen wichtigen Informationen transparent und ehrlich umgehen. Niemand darf Hemmungen davor haben sich zu informieren und auch einmal unbequeme Fragen zu stellen. Denn wenn man sich nicht sachlich informieren kann, dann entwickeln Bedenken und Befürchtungen schnell ein Eigenleben.

Deshalb habe ich auf meinem neuen Denkzettel „Willkommen in Schleswig-Holstein“ eine Sammlung von Internetseiten mit aktuellen Informationen und Positionen sowie Anlaufstellen, wenn man sich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchte, zusammengestellt.

Homepage: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL