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Die Jusos gestalten den Kreisparteitag mit!

Veröffentlicht am 28.09.2015, 11:59 Uhr     Druckversion

Die Jusos Neumünster stellen auf dem Kreisparteitag am 01.10. einen Antrag zur solidarischen Flüchtlingshilfe. Neben unserem Antrag stimmt die Kreis-SPD über eine Resolution ab, die von Uwe Döring und Kirsten Eickhoff-Weber erarbeitet wurde. Wir unterstützen diese ausdrücklich! (http://spd-neumuenster.de/index.php?mod=article&op=show&nr=16530)

Solidarische Flüchtlingshilfe

Die SPD Neumünster ist sich ihrer Verantwortung bewusst, dass die Asyl- und Flüchtlingspolitik auch Teil des Gestaltungswillens kommunaler Politik ist! Die aktuelle Diskussion zur Zentralen-Erstaufnahmeeinrichtung in Neumünster zeigt, dass insbesondere die Verzahnung von Kommunal, Landes- und Bundespolitik in dieser Thematik eine besondere Rolle spielt.

Den herausragenden ehren- und hauptamtlichen Einsatz für die zufluchtsuchenden Menschen in Neumünster erkennen wir an. Wir fordern den Kreisvorstand sowie die sozialdemokratische Rathausfraktion auf, sich in Positionierungen und Debatten in der Ratsversammlung bzw. der Öffentlichkeit dieses Engagement wertzuschätzen, sich dafür einzusetzen und aktiv zu unterstützen.

Alle demokratischen Kräfte in der Stadt müssen sich jeder ausländerfeindlichen Meinungsäußerung in der Sache geeint entgegen stellen!

Die SPD Neumünster hält eine zentrale Koordinierungsstelle in der Stadt für erforderlich. Ihre Aufgabe ist es, kontinuierliche und transparente Information der Menschen in Neumünster zu gewährleisten. Darüber hinaus muss sie eine Plattform zur Koordinierung der ehrenamtlichen Hilfe bilden. Sie ermöglicht die effektive Abstimmung von Ehrenamt, Hauptamt sowie den Wohlfahrtsverbänden.

Nur mit ehrenamtlichem Zutun vieler Helferinnen und Helfer sowie einer angemessenen Ausstattung des Hauptamts kann es eine solidarische Flüchtlingshilfe geben!

Wir als SPD setzen uns weiterhin für eine konsequente, an Menschenrechten orientierte Asyl- und Flüchtlingspolitik ein. Diese Ansätze gilt es auch in Zukunft weiterzuverfolgen, um die Lebensbedingungen der schutzsuchenden Menschen weiter zu verbessern und ein solidarisches Miteinander in der Stadt Neumünster zu ermöglichen.

Begründung:

In den letzten Wochen und Monaten hat sich ein Bündnis ehemaliger Schülerinnen und Schüler der (I)GS Brachenfeld sowie weiteren Unterstützenden gebildet, um diese Herausforderung mit hoch anzuerkennendem Engagement anzugehen. Das Engagement wurde auch in den Sozialen-Medien deutlich. Zu jeder Tages- und Nachtzeit wurde eine demokratische, gesellschaftspolitische Einstellung vertreten, um den laut gewordenen neofaschistischen und neopopulistischen Meinungsäußerungen entgegen zu treten.

Dieses Bündnis zeigte vielfältiges Engagement, welches sich durch folgende Aktionen im besonderen Maße auszeichnete: Kleider-/Sachspenden, Organisation von Kinder-und Sommerfesten, Sortierung der Spenden, Unterstützung der Wohlfahrtsverbände/Regieeinheiten oder die Zuwendung in Gesprächen mit den Geflüchteten.

Zufluchtsuchende haben oftmals schwerwiegende Schicksalsschläge erlitten. In den Berichten zur IS wird nahezu täglich von Morden und grausamer Verfolgung berichtet. Gräueltaten haben viele der Flüchtlinge in Ihren Herkunftsländern erlebt, mit denen in den Erstaufnahmeeinrichtungen und anschließend in den aufnehmenden Gemeinden tagtäglich umgegangen werden muss.

Dabei zeigen Studien sowie die persönlichen Erfahrungen der Helfer_innen deutlich, dass vor allem der persönliche Kontakt zu Flüchtlingen Solidarität und eine positive Einstellung gegenüber der Vielfalt fördern kann. Umso mehr muss es auch vor Ort der Anspruch sozialdemokratischer Politik sein, Flüchtlingen eine gelebte Willkommenskultur zu bieten. Nur auf diese Weise kann die allseits geforderte Integration mit Leben gefüllt werden.

Homepage: Jusos Neumünster