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Br├╝cken bauen - Armut ├╝berwinden

Veröffentlicht am 25.04.2016, 10:30 Uhr     Druckversion

Die Gründe und Ursachen für Armut sind komplex und individuell - Armut hat viele Gesichter. Es wird höchste Zeit, dass wir hier Vorurteile abbauen. Menschen in Armut dürfen nicht ins Abseits gestellt werden. Dafür setzen wir uns ein.

In Vorbereitung auf die kommende Ratsversammlung beschäftige sich der Kreisvorstand der SPD Neumünster mit dem aktuellen Armutsbericht der Stadt Neumünster.

„Es ist traurig zu sehen, dass sich die Lage seit 2014 noch verschlechtert hat. Ganz offensichtlich kommt  der oft beschriebene wirtschaftliche Fortschritt Neumünsters nicht bei allen Bürgerinnen und Bürgern an. Umso wichtiger ist es jetzt nicht die Augen zu verschließen, sondern zu handeln. Gemeinsam mit den vielen haupt- und ehrenamtlichen sozialen Organisationen und Beratungsstellen vor Ort haben wir die besten Voraussetzungen dafür, dass und das gelingt.“, so die Kreisvorsitzende Kirsten Eickhoff-Weber.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Volker Andresen erläuterte den Armutsbericht: „Die Gründe und Ursachen für Armut sind komplex und individuell - Armut hat viele Gesichter. Es wird höchste Zeit, dass wir hier Vorurteile abbauen. Menschen in Armut dürfen nicht ins Abseits gestellt werden. Scham und Angst vor Stigmatisierung hält gerade ältere Menschen davon ab die dringend benötigte Unterstützung zu beantragen.“

„Es sind die Übergänge an denen sich Lebenswege entscheiden. Von der Schule in den Beruf, vom jungen Paar zur kleinen Familie, vom Beruf in die Rente – dies sind die Momente in denen wir die Menschen unterstützen können, in dem wir ihnen Brücken bauen. Hier müssen wir solidarisch fördern und fordern, sonst konservieren wir soziale Benachteiligungen. Mit der Jugendberufsagentur haben wir bereits erfolgreich eine solche Brücke gebaut.“, so Eickhoff-Weber.

„Die Überwindung von Armut ist ein ursozialdemokratisches Thema. Aber darüber hinaus ist es für uns auch ein nachbarschaftliches Thema, ein Thema dass hier heute vielen von uns auch nahe gegangen ist. Die Aufschlüsselung des Armutsberichtes nach Stadtteilen hilft unseren Genossinnen und Genossen jetzt in den Ortsvereinen hier konkret tätig zu werden.“, so Volker Andresen abschließend.