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Schulen wollen Unterrichtsqualität steigern - auch Neumünster ist dabei

Veröffentlicht am 17.06.2016, 15:23 Uhr     Druckversion

Schleswig-Holstein beteiligt sich in diesem Jahr am Projekt einiger Länder zur Erarbeitung von Vergleichsarbeiten (VERA) im 6. Jahrgang. In Klasse 3 und Klasse 8 sind schon heute alle Schulen dabei. Seit dem Frühjahr 2016 wird den Schulen im Land die Teilnahme an VERA 6 auf freiwilliger Basis angeboten. Die Ergebnisse ermöglichen Lehrkräften eine über die eigene Klasse und Schule hinausgehende objektive Einschätzung des Lernstandes ihrer Schülerinnen und Schüler. 

Dazu die Landtagsabgeordnete Kirsten Eickhoff-Weber: „Es freut mich sehr, dass sich mit der Holstenschule, der Klaus-Groth-Schule, der Hans-Böckler-Schule, der Gemeinschaftsschule Neumünster-Brachenfeld, der Gemeinschaftsschule Faldera, der Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld sowie der Wilhelm-Tanck-Schule, sieben Schulen aus Neumünster freiwillig an VERA 6 beteiligen und die gewonnenen Daten für die Schulentwicklung und die Steigerung der Unterrichtsqualität nutzen wollen.“

Insgesamt sind es 140 Schulen in Schleswig-Holstein, die auf Anhieb mitmachen. Andere haben ihre Teilnahme für einen späteren Zeitpunkt ins Auge gefasst oder überlegen noch. Die Steigerung der Unterrichtsqualität ist einer der vier Schwerpunkte, die Bildungsministerin Britta Ernst sich vorgenommen hat. Externe Evaluation, Bildungsstandards, Schulprogramme, zentrale Prüfungen – für die Qualitätsentwicklung stehen noch viele andere Werkzeuge bereit. Zur Unterstützung der Schulen gibt es das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) und seine Angebote.

Seit 2014 gilt in Schleswig-Holstein ein neues Schulgesetz, dem ein intensiver Bildungsdialog vorausgegangen war. Seitdem sind in Schleswig-Holstein mit Gymnasien und Gemeinschaftsschulen zwei weiterführende Schularten verankert, später ergänzt um die beruflichen Schulen. Eine solche Bewegung zeichnet sich auch in anderen Bundesländern ab oder hat, wie in Hamburg, schon stattgefunden, die „Systemdebatte“ ist vorbei. „Endlich wird die bildungspolitische und ebenso die Fachdiskussion stärker von Fragen der Qualität des Bildungssystems und der einzelnen Schulen bestimmt“, findet Kirsten Eickhoff-Weber. „Außer der FDP fordert niemand mehr die Rückkehr zum alten, dreigliedrigen Schulsystem. Der Schulfrieden ist erreicht, die gewonnene Ruhe muss jetzt für Fragen der Unterrichtsqualität genutzt werden.“

Homepage: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL