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Katarina Barley in Neum├╝nster: Kommune, Land und Bund machen das gemeinsam!

Veröffentlicht am 04.04.2017, 15:46 Uhr     Druckversion

Gestern begrüßten unsere Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Kirsten Eickhoff-Weber und  unser Ratsfraktionsvorsitzender Volker Andresen die Generalsekretärin Dr. Katarina Barley und den Wirtschaftsminister Reinhard Meyer für ein Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Soziales, Gesundheitswesen, Handel und Wirtschaft. Insbesondere in den Bereichen Pflege und Krankenhausbürokratie galt es auch Themen zu diskutieren, die auch auf Bundesebene gelöst werden müssen. 

Unter anderem sprachen sie über das Friedrich-Ebert-Krankenhaus, den größten Arbeitgeber in Neumünster. Dieses kommunale Krankenhaus wird im laufenden Betrieb umgebaut und hat für den 2. Bauabschnitt aktuell 27 Mio Euro Zuschüsse aus der Fortschreibung des Landes-Investitionsplanes erhalten. Gleichzeitig ist der Mangel an Pflegekräften ein Thema, das Aufmerksamkeit braucht. Der Betriebsratsvorsitzende des Friedrich-Ebert-Krankenhauses Jörg Klaenhammer bemerkte, dass es heute auch deutlich weniger Auszubildende im Pflegebereich gebe als noch vor zehn Jahren. „Der Beruf muss sowohl finanziell attraktiver werden, als auch familienfreundlicher“, pflichtete der Geschäftsführer des Krankenhauses Alfred von Dollen ihm bei und ergänzte, dass auch bei der Ärztebelegschaft Herausforderungen zu bewältigen seien. Gerade Ärztinnen, die sich bei dem Krankenhaus bewerben, wollen explizit keine Nachtschichten übernehmen, weil sich diese nicht mit ihrem Familienleben vereinbaren ließen.

Katarina Barley sprach in diesem Zusammenhang die auf Bundesebene geplante „Familienarbeitszeit“ an. Diese soll Familien mit kleinen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen künftig entlasten. Beide Elternteile jüngerer Kindern könnten damit ihre Werktätigkeit reduzieren und erhielten dabei eine staatliche Unterstützung. Dies ermögliche es auch Vätern, Arbeitszeiten zu verringern und mehr Familienarbeit zu übernehmen.

Auf Landesebene wies Minister Meyer auf die geplante Zukunftswerkstatt „Pflege“ im Rahmen der Fachkräfteinitiative hin. Bei dieser werde es auch darum gehen, die Pflegeberufe attraktiver zu machen, um wieder mehr Menschen für diesen Bereich zu gewinnen. Gerade die Frage der Arbeitszeiten und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf werden dabei Beachtung finden.

Als Sozialdemokraten arbeiten wir auf allen Ebenen zusammen: Kommune, Land und Bund. Jeder leistet auf seiner Ebene, was er kann und alle drei Ebenen gehen dabei Hand in Hand.