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SPD will Weg zum Abitur verlässlich machen

Veröffentlicht am 21.04.2017, 09:03 Uhr     Druckversion

Die SPD möchte erreichen, dass alle Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen in Neumünster bei entsprechender Leistung eine verlässliche Perspektive haben das Abitur zu machen. Ziel sollte es sein die Anzahl der Abiturientinnen und Abiturienten deutlich zu erhöhen.

Um das zu erreichen, sollen die 4 Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe die im Schulgesetz vorgesehene Möglichkeit bekommen Kooperationsvereinbarungen mit Schulen mit Oberstufe abzuschließen. Dadurch erhalten Schülerinnen und Schüler der Kooperationsschulen einen Rechtsanspruch auf Aufnahme in die Schule mit Oberstufe.

Das würde nach Ansicht des schulpolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Ratsherr Bernd Delfs, die Attraktivität der Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe ungemein stärken, da der Besuch dieser Schulen dann ebenfalls direkt zum Abitur führen kann.

Für diese Kooperationen ist die Zustimmung der Stadtverwaltung als Schulträger notwendig. Diese Zustimmung wurde bisher aber nicht signalisiert, da wie in anderen Städten auch u.a. Raumprobleme an einzelnen Standorten durch den Rechtsanspruch gesehen wurden. Insofern waren die bisherigen Bemühungen der SPD nicht erfolgreich.Zwischenzeitlich ist es nun so, dass immer mehr Schulträger die bisherigen Bedenken aufgeben. So hat z.B. die Lübecker Bürgerschaft am 30.03.2017 auf Vorschlag des Senats einstimmig den Weg zu Kooperationen zwischen Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe und beruflichen Gymnasien beschlossen (Vorlage VO/2017/04643).

Aber auch die Sventana Gemeinschaftsschule in Bornhöved kooperiert zukünftig mit dem Berufsbildungszentrum in Plön.

Vor diesem Hintergrund möchte die SPD nun wissen, ob sich bei der Stadtverwaltung –wie in Lübeck- ein Sinneswandel vollzogen hat. Daher hat Bernd Delfs eine Kleine Anfrage mit folgenden Fragen eingereicht:

  1. Wie haben sich die Anmeldezahlen zu den beruflichen Gymnasien in Neumünster in den letzten 4 Jahren entwickelt (Anmerkung: Die Zahlen der allgemeinbildenden Schulen liegen vor)?
  2. Ist die Verwaltung bereit ihre bisherige Einstellung zu Kooperationsvereinbarungen angesichts der neuen Entwicklung zu überdenken?
  3. Wenn ja, welche Schritte muss wer zum weiteren Verfahren einleiten?
  4. Wenn nein, welche Bedenken bestehen seitens der Verwaltung weiterhin?

Gerade die beruflichen Gymnasien haben in der Vergangenheit großes Interesse an solchen Kooperationen gezeigt, fehlt ihnen doch der eigene Unterbau.

Profitieren können eventuell auch andere Gemeinschaftsschulen ohne eigene Oberstufe von diesen Möglichkeiten, was zur weiteren Stärkung des Bildungsstandortes Neumünster führen würde.

Homepage: SPD Rathausfraktion Neumünster