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Zukunft der Rudolf-Tonner-Schule sorgt für weitere Irritationen

Veröffentlicht am 25.04.2017, 09:09 Uhr     Druckversion

Die in dem Artikel „Irritationen um die Rudolf-Tonner-Schule“ (Holsteinischer Courier vom 20.04.2017) genannten Äußerungen der Verwaltung haben nun bei mir zu Irritationen geführt.

Bis zu diesem Artikel hatte ich die Hoffnung, dass die Schule sich auf dem Weg zur Offenen Ganztagsschule nun endlich in ruhigem Fahrwasser bewegt.

Zur Klarheit möchte ich kurz den bisherigen Beratungsweg skizzieren.

Zunächst muss erwähnt werden, dass lange Zeit nicht feststand, ob es in Tungendorf weiterhin zwei Grundschulen gibt. Auf Antrag der SPD wurden dann Ende 2015 entsprechende Beschlüsse zum Erhalt beider Grundschulen und der Weiterentwicklung der Rudolf-Tonner-Schule zur Offenen Ganztagsschule gefasst.

Daraufhin wurde im Februar 2016 im Schul-, Kultur- und Sportausschuss das Raumprogramm für die Schule einstimmig als weitere Planungsgrundlage beschlossen.

Am 10.11.2016 stellte dann die Verwaltung im Ausschuss erste Planungsskizzen für die Erweiterung der Schule zur Offenen Ganztagsschule  vor. Weder bei den Ausschussmitgliedern noch bei den anwesenden Schulvertretern fanden diese Planungen Zustimmung und man einigte sich auf eine gemeinsame Besichtigung an der Schule.

Diese Besichtigung fand dann unter Beteiligung des Schul-, Kultur- und Sportausschusses, der Verwaltung und Vertretern der Schule am 20.01.2017 statt. Es wurden verschiedene Anregungen gemacht, die von der Verwaltung geprüft werden sollten. Darunter war auch der Abriss des kompletten Gebäudes aus den 60er-Jahren und ein Neubau dafür. Es wurde von der Verwaltung  zugesagt das Ergebnis kurzfristig im Ausschuss vorzustellen.

Das geschah dann in der Sitzung am 23.03.2017. Es wurden zwar wie bereits im November 2016 nur grobe Planungsskizzen vorgestellt, die nun aber durchweg große Zustimmung bei den Anwesenden fanden und somit Grundlage für die weitere Planung sein können.

Dabei wurde auch der noch nicht geklärte neue finanzielle Gesichtspunkt durch die nun zu erwartende Kostensteigerung angesprochen. Ich habe dabei darauf hingewiesen, dass für die genaue Kostenermittlung Planungskosten zur Verfügung stehen und die noch zu klärende Finanzierung eventuell über die zu erwartende Fortschreibung des Kommunalinvestitionsgesetz erfolgen kann. Dort erhofft die Stadt eine Förderungssumme von über 7 Mio Euro. Alle Ausschussmitglieder und anwesende Schulvertreter sind davon ausgegangen, dass nun nur die von der Verwaltung vorgestellte neue Alternative weiter zu verfolgen und zu konkretisieren ist. Dass das von der Verwaltung nun in Frage gestellt wird, irritiert mich nun.

Wenn von der Verwaltung die Auffassung vertreten wird, dass für diese Planung erst noch ein Beschluss notwendig ist, hätte ich einen Hinweis bzw. die entsprechende Vorlage im Ausschuss erwartet.

Viel schlimmer ist aber für mich, dass die vielen Engagierten der Rudolf-Tonner-Schule nun wieder das berechtigte Gefühl haben können, dass die Zukunft der Schule wieder ungewiss ist.

Daher erwarte ich von der Verwaltungsleitung zügig ein klärendes Wort.

Bernd Delfs

Vorsitzender des Schul-, Kultur- und Sportausschusses

 

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