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Lebensmittel retten und Menschen helfen - zu Besuch bei der Tafel Neumünster

Veröffentlicht am 02.10.2018, 12:03 Uhr     Druckversion

Lebensmittel retten und Menschen helfen geht bei der Tafel in Neumünster Hand in Hand. Diesen Montag besuchte ich gemeinsam mit der für Neumünster zuständigen SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm die Tafel in Neumünster, um uns vor Ort ein Bild von der Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer zu machen.

Die Vereinten Nationen und damit auch Deutschland haben sich das Ziel gesetzt, die Lebensmittelverschwendung bis zum Jahr 2030 zu halbieren. Ein besserer Umgang mit Nahrung ist dafür notwendig. Wir müssen das gesamtgesellschaftliche Bewusstsein stärken, Lebensmittel nicht zu verschwenden. Dabei stehen nicht nur Privathaushalte in der Verantwortung nachhaltiger zu konsumieren. Auch die Hersteller sowie die Händler müssen den Umgang mit Lebensmitteln verändern.

"Die Tafeln in Deutschland haben dieses Problem schon lange erkannt und mit der Umverteilung eine so simple wie soziale Lösung gefunden. Ganz besonders beeindruckt hat mich die Leistung der Tafel hier vor Ort in Neumünster auch mit der Kindertafel und dem Tafel-Café. Der respektvolle, wertschätzende Umgang mit den Kundinnen und Kunden sowie des Helfersteam untereinander ist beispielhaft.“,  stellte Gabriele Hiller-Ohm nach unserem Besuch fest.

Vor 25 Jahren gründeten sich deutschlandweit die ersten Tafeln, um überschüssige, aber qualitativ einwandfreien Lebensmittel zu sammeln und an sozial und wirtschaftlich Benachteiligte weiterzugeben. Dieser große organisatorische und logistische Kraftakt wird dabei komplett ehrenamtlich bewältigt. Dieses ehrenamtliche Engagement braucht dringend mehr Unterstützung  und Anerkennung.

Die SPD-Fraktion hat zu dem Thema Lebensmittelverschwendung einen Antrag in die Landtagssitzung eingebracht, in dem sie von der Landesregierung nachhaltige Strategien gegen die Verschwendung von Lebensmitteln fordert. Minister Habeck und die Jamaika-Koalition haben diese Chance nicht nutzen wollen und unseren Antrag abgelehnt. Das ist sehr ärgerlich, denn im Ausschuss wäre auch die Möglichkeit gewesen, die vielen Engagierten und Ehrenamtlichen in die Diskussion einzubeziehen. Nur wenn wir der Lebensmittelverschwendung endlich mit Kraft entgegentreten, machen wir einen entscheidenden Schritt zur Sicherung der Welternährung und zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. Wir brauchen endlich eine nachhaltige Strategie gegen Lebensmittelverschwendung! Offensichtlich ist CDU, FDP und Grünen das Thema Verschwendung von Lebensmitteln nicht wichtig genug. Wir bleiben weiter dran!

Homepage: Kirsten Eickhoff-Weber, MdL