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Ulrike Rodust und Jo Leinen: "EU muss kommerziellen Walfang blockieren"
"Die Europäische Union muss mit einer Stimme sprechen und den kommerziellen Walfang ablehnen sowie eine Verlängerung des Walfangverbots unterstützen", forderte Jo LEINEN, SPD-Europaabgeordneter und Vorsitzender des Umweltausschusses im Europäischen Parlament am Donnerstag in der Plenardebatte von Kommission und Rat.
Bei der internationalen Walfangkonferenz vom 21. bis zum 25. Juni in Agadir/Marokko drohe erneut eine Zersplitterung der EU in verschiedene Interessen. Dänemark und Schweden befürworten die Aufhebung des Walfangmoratoriums, während die anderen EU-Länder eine Verlängerung des Jagdverbotes auf Wale unterstützen.
"Diese europäische Uneinigkeit öffnet Japan Tür und Tor, um auch in Schutzgebieten des Südpolarmeers Wale zu jagen", kritisierte die Expertin für Meerespolitik und SPD-Europaabgeordnete Ulrike RODUST.
Wale seien durch Klimawandel, Meeresverschmutzung und ′Beifang′ vielen Bedrohungen ihres Lebensraums ausgesetzt. Die EU müsse sich daher klar für den Schutz der Wale positionieren. "Es kann nicht sein, dass durch das Verhalten von Dänemark und Schweden alle anderen Länder in ihren Artenschutzbemühungen behindert werden", sagte Ulrike RODUST.
Wie schon bei der CITES-Konferenz, so drohe auch bei der Walfangkonferenz die Bedeutungslosigkeit der EU in internationalen Verhandlungen, wenn nicht alle an einem Strang ziehen. "Im Internationalen Jahr der Biodiversität muss dem Artenschutz der Vorrang vor kurzfristigen Wirtschaftsinteressen gegeben werden", erklärte Jo LEINEN.
"Die Europäische Union muss mit einer Stimme sprechen und den kommerziellen Walfang ablehnen sowie eine Verlängerung des Walfangverbots unterstützen", forderte Jo LEINEN, SPD-Europaabgeordneter und Vorsitzender des Umweltausschusses im Europäischen Parlament am Donnerstag in der Plenardebatte von Kommission und Rat.
Bei der internationalen Walfangkonferenz vom 21. bis zum 25. Juni in Agadir/Marokko drohe erneut eine Zersplitterung der EU in verschiedene Interessen. Dänemark und Schweden befürworten die Aufhebung des Walfangmoratoriums, während die anderen EU-Länder eine Verlängerung des Jagdverbotes auf Wale unterstützen.
"Diese europäische Uneinigkeit öffnet Japan Tür und Tor, um auch in Schutzgebieten des Südpolarmeers Wale zu jagen", kritisierte die Expertin für Meerespolitik und SPD-Europaabgeordnete Ulrike RODUST.
Wale seien durch Klimawandel, Meeresverschmutzung und ′Beifang′ vielen Bedrohungen ihres Lebensraums ausgesetzt. Die EU müsse sich daher klar für den Schutz der Wale positionieren. "Es kann nicht sein, dass durch das Verhalten von Dänemark und Schweden alle anderen Länder in ihren Artenschutzbemühungen behindert werden", sagte Ulrike RODUST.
Wie schon bei der CITES-Konferenz, so drohe auch bei der Walfangkonferenz die Bedeutungslosigkeit der EU in internationalen Verhandlungen, wenn nicht alle an einem Strang ziehen. "Im Internationalen Jahr der Biodiversität muss dem Artenschutz der Vorrang vor kurzfristigen Wirtschaftsinteressen gegeben werden", erklärte Jo LEINEN.
Homepage: Ulrike Rodust, MdEP
Kommentare
RE: Ulrike Rodust und Jo Leinen: , Hans-Christian Koch, (28.06.2010, 11:07 Uhr)
Roter Freitag






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