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Bildung und Sport

Der Bildungsweg bestimmt das gesamte weitere Leben. Er entscheidet darüber, welche Türen sich öffnen und welche verschlossen bleiben. Deshalb darf niemand auf diesem Weg benachteiligt werden! Weder das Einkommen der Eltern noch der Stadtteil, in dem man geboren wird, darf das weitere Leben vorbestimmen. Deshalb ist das oberste Ziel unserer Bildungspolitik, gerechte Chancen für alle zu ermöglichen.

Dabei muss Bildung auf der Höhe der Zeit sein. Durch den schnellen technischen Fortschritt verändern sich die Anforderungen an uns alle. Der Lernprozess ist deshalb nach Schule und Ausbildung längst nicht abgeschlossen. Mit Aus-, Fort- und Weiterbildung ermöglichen wir das immer wichtigere lebensbegleitende Lernen. Das wollen wir in Neumünster gezielt unterstützen.

Unsere konkreten Ziele:

  • An allen Grundschulen soll ein kostenfreies, gesundes Mittagessen angeboten werden. An weiterführenden Schulen ermöglichen wir Schulküchen mit regionalen Produkten und individuellen Konzepten.
  • Die Bildungseinrichtungen sind wichtige Orientierungspunkte für das gesellschaftliche Miteinander in den Stadtteilen. Deshalb beziehen wir sie in unsere Stadtteilentwicklungskonzepte mit ein. 
  • Wir wollen mehr Investitionen im Bildungsbereich: Damit sorgen wir für zusätzliche Klassenräume und eine moderne Ausstattung der Schulen. Bei den Um- und Ausbaumaßnahmen werden wir Schulen, Eltern, Kinder und Jugendliche eng beteiligen. An allen Schulen werden wir ein kostenfreies, öffentliches WLAN-Netz bereitstellen.
  • Berufliche Bildung ist das Zukunftsthema für Neumünster. Wir werden unsere regionalen Berufsbildungszentren als Helfer bei der Fachkräftesicherung bestmöglich unterstützen und dabei die Anbindung an die Hochschulen und Universitäten des Landes im Blick behalten.

Allgemeinbildende Schulen

Neumünsters Schulen sind gut aufgestellt und fördern ihre Schülerinnen und Schüler individuell. Trotzdem gibt es Handlungsdarf. Jahr für Jahr steigen die Schülerzahlen. Für moderne Unterrichtskonzepte sind zusätzliche Klassenräume und Ausstattung nötig. Auf diese wachsenden Aufgaben müssen wir mit neuen Investitionen reagieren. Das geht nicht ohne Unterstützung von Bund und Land. Besonders wichtig ist, dass das zur Verfügung gestellte Geld auch in Neumünster ankommt. Dafür brauchen wir ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung. 

Über die letzten Jahre konnten mit Unterstützung der SPD wichtige Projekte auf den Weg gebracht werden. Dazu gehören unter anderem der Neubau der Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld, der Neubau der Grundschule an der Schwale sowie der Umbau der Timm-Kröger-Schule und der Hans-Böckler-Schule. Daran wollen wir anknüpfen.

Um den Kindern und Jugendlichen in Neumünster optimale Bildung zu bieten, setzen wir auf Kooperation der verschiedenen Schulformen. Nur im Team können die Grund- und Förderschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien sowie die beruflichen Schulen erfolgreich sein. Mit ihren unterschiedlichen Schulprogrammen bieten sie Angebote für alle Interessen und Begabungen. Daher bekennt sich die SPD Neumünster zum Erhalt dieser Schulformen. Unser Ziel ist ein zuverlässiges Ganztagsangebot an allen Schulen. Auf dem Weg dahin muss die Stadtpolitik unterstützen

Unsere konkreten Ziele:

  • Vorwärts bei der Digitalisierung an den Schulen. Wir schaffen die notwendigen technischen Voraussetzungen und führen gemeinsame Standards ein, die mit den Angeboten des Landes kompatibel sind. Wartung und Pflege ist Aufgabe des Schulträgers. Damit dürfen die Lehrkräfte nicht belastet werden.
  • Wir wollen gute Arbeitsbedingungen an den Schulen sicherstellen: Das gilt für Lehrkräfte, Schulsozialarbeit, Schulassistenzen, Sekretariate und Schulbegleitung gleichermaßen. Dazu gehören angemessene Arbeitszeiten, regelmäßige Fortbildung und mit den Aufgaben wachsendes Personal.
  • Schulsozialarbeit und Schulassistenz wollen wir mit einer durchgängigen Konzeption ausstatten. Zukünftig sollen sie allein in Trägerschaft der Stadt liegen. Sachgrundlose Befristungen soll es dabei nicht mehr geben. Wir setzen uns für die Stärkung des schulpsychologischen Dienstes ein.
  • Die Umstellung von G8 auf G9 stellen wir nicht in Frage. Die Stadt als Schulträger wird Schulleitung, Eltern, Lehrkräfte und natürlich Schülerinnen und Schüler bei den Umbrüchen, Übergängen und Umstellungen bestmöglich zur Seite stehen. Dafür müssen aber sämtliche damit verbundenen Kosten und Stellen vom Land getragen werden.
  • Wir verbessern die Betreuung vor und nach dem Unterricht. Insbesondere die betreuten Grundschulen brauchen Unterstützung bei der Bereitstellung von ausreichend vielen Räumen. Die zuverlässige Ganztagsschule ist unser Ziel.
  • Die Kooperationen von Gemeinschaftsschulen ohne Oberstufe mit Schulen mit Oberstufe werden wir weiter verbessern. So ebnen wir bei vorhandener Qualifikation den Weg zum Abitur.
  • Die Schulen in den verschiedenen Stadteilen arbeiten teilweise unter stark variierenden Bedingungen. Finanzielle Mittel wollen wir deshalb auch über einen Sozialindex verteilen, der diese Kriterien einbezieht. Schulen mit größeren Problemen bekommen dann mehr Unterstützung.
  • Wir wollen Schülervertretungen an allen Schulen so unterstützen, dass sie von sich aus eine Kreisschülervertretung bilden können. Denn starke Kreisschülervertretungen können die Stimme der Lernenden bei allen Planungen der Stadt vertreten.
  • An der Gartenstadtschule muss eine Mensa gebaut werden. Diese soll von der Kita mitgenutzt werden.
  • Die Rudolf-Tonner-Schule braucht einen Um- und Neubau.
  • Wir wollen ein neues Unterrichtsgebäude für die Wilhelm-Tanck-Schule an der Färberstraße bauen.
  • Die Räumlichkeiten für die Gemeinschaftsschule Faldera müssen erweitert werden.
  • Das Sporthallenkonzept wird mit dem Ziel überarbeitet, den Sportunterricht zu verbessern. Dazu gehört die Erstellung eines Planes für die Renovierung bzw. den Neubau von Sporthallen.

Berufliche Bildung

Neumünster ist die Hauptstadt der beruflichen Bildung in Schleswig-Holstein. Mit den drei Regionalen Berufsbildungszentren (RBZ) haben wir wichtige Leuchttürme. Die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung sowie die Durchlässigkeit zwischen diesen beiden Bildungsformen eröffnen viele Chancen.

Als Bildungsstandort muss Neumünster die berufliche Bildung zukunftsfähig und attraktiv gestalten – und dabei die Möglichkeiten akademischer Ausbildung im Blick behalten. Die RBZ und anderen Einrichtungen der beruflichen Bildung müssen dafür in den Diskussionsprozess eingebunden werden. Je besser zusammengearbeitet wird, umso erfolgreicher werden wir sein. So kann Neumünster der Bildungsstandort in Schleswig-Holstein werden, an dem berufliche und akademische Ausbildung nicht nebeneinander existieren, sondern miteinander für beste Startbedingungen in ein erfolgreiches Berufsleben sorgen. 

Wir müssen hier einen weiten Bogen spannen, der alle jungen Menschen mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten einschließt. Denn wir können und wollen es uns nicht leisten, dass junge Menschen ohne Ausbildung bleiben. Die Einrichtung der Jugendberufsagentur in Neumünster war dafür ein wichtiger Schritt. Auch der Bau des Technikums macht uns noch stärker. Wir wollen das Ausbildungsangebot in der Stadt verbreitern. 

Diese Stärke macht uns auch attraktiv für Unternehmen. Die Betriebe wissen, dass sie bei uns erstklassig ausgebildeten Nachwuchs finden. Viele junge Menschen von außerhalb absolvieren in Neumünster den schulischen Teil ihrer Ausbildung. In dieses Zukunftspotential werden wir weiter investieren.

Es ist uns wichtig, dass die jungen Menschen, die bei uns eine berufliche Schule besuchen, Neumünster in guter Erinnerung behalten. Deshalb setzen wir uns auch für die Schaffung von modernen Internatswohnplätzen im „Kiek in“ ein.

Unsere konkreten Ziele:

  • An der Elly-Heuss-Knapp-Schule bauen wir die dringend benötigten zusätzlichen Klassenräume. Außerdem muss der zweite Bauabschnitt in der Riemenschneiderstraße fertiggestellt werden.
  • Zusammen mit den im neuen Technikum geplanten Bildungsgängen für Biologische, Pharmazeutische und Chemische Assistenz stärkt uns die neue medizinisch-technische Labor-Assistenz-Ausbildung als Zentrum der beruflichen Bildung. Neumünster setzt neue Maßstäbe in diesem Bereich.
  • Die Theodor-Litt-Schule erhält mit dem Bau der neuen Sporthalle an der Freiherr-vom-Stein-Schule und die dann geplante Mitnutzung endlich die Möglichkeit, Sportunterricht anzubieten. Das zu überarbeitende Sporthallenkonzept soll die Belange der Schule mitberücksichtigen.
  • Der Raumbedarf an der Theodor-Litt-Schule wird kurzfristig durch Raumzuweisung abgedeckt. Dazu gehört auch der schnelle Bau des bereits beschlossenen Erweiterungsneubaus in der Holstenstraße.
  • Wir unterstützen die Walter-Lehmkuhl-Schule bei dem Plan, ihre technische Ausbildung – gerade auch im Bereich Kfz – zu verbessern.

Inklusion in der Schule

Menschen werden ohne Vorurteile geboren. Wenn Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam aufwachsen, entwickeln sie auch keine Vorurteile. Davon profitieren alle. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass alle gemeinsam lernen – mit und ohne Behinderung. Wenn in Einzelfällen der Besuch einer Regelschule nicht möglich ist, brauchen wir natürlich auch weiterhin gut ausgestatte und qualifizierte Fördereinrichtungen. Doch die inklusive Beschulung ist der Regelfall.

Volkshochschule

Wir setzen uns dafür ein, dass sich die Volkshochschule unter dem Dach des „Kiek in“ weiterentwickeln kann. Die Vorteile einer gemeinsamen Nutzung des Hauses durch das Internat, die Volkshochschule, die Jugendherberge sowie das Hotel- und Veranstaltungszentrum müssen weiter genutzt werden. Die Volkshochschule soll zum Zentrum des lebensbegleitenden Lernens in Neumünster werden. Dabei soll sie auch zunehmend allein oder in Zusammenarbeit mit Verbänden oder Unternehmen Angebote im beruflichen Umfeld machen.

Mit den Sprachkursen leistet die Volkshochschule wichtige Arbeit bei der Integration von Geflüchteten. Sie kann aber auch über den Bereich der Sprache hinaus mit ihren Angeboten für eine schnelle Integration sorgen. Dabei werden wir sie weiter unterstützen.

Sport

Der Sport hat eine große gesellschaftliche Bedeutung. Er bringt Menschen jenseits sprachlicher und kultureller Grenzen zusammen. Dabei werden wichtige Werte wie Solidarität, Ehrlichkeit und Fairness vermittelt. Wir stehen deshalb zu dem Ziel, dass Neumünster eine bewegungsfreudige Stadt wird. Dafür brauchen wir eine Vielzahl von Angeboten für jedes Alter, die überall gut zu erreichen sind.

Sportpolitisch gibt es Handlungsbedarf. Der auf den Weg gebrachte Sportentwicklungsplan erfüllt sein eigentliches Ziel nicht. Statt das Sportangebot zu erweitern, sieht er vor allem finanzielle Kürzungen vor. Wir wollen ihn deshalb durch eine Expertenkommission neu auflegen lassen. So kann der Plan an die Anforderungen des Breiten- und Spitzensports in einer wachsenden Stadt angepasst werden. 

Unsere konkreten Ziele:

  • Die Planung von Hallen und Sportplätzen muss an die wachsende Einwohnerzahl angepasst werden. Für alle, die außerhalb von Vereinen Sport machen, benötigen wir zusätzliche, gut gepflegte Parkanlagen und Grünflächen.
  • Wir wollen, dass alle Menschen Sport im Verein treiben können. Wer wenig Geld hat, soll deshalb eine Unterstützung bekommen, die das ermöglicht. Dafür muss dem Kreissportverband ein Budget zur Verfügung gestellt werden.
  • Wir wollen einen attraktiven Sport- und Erlebnisraum Stadtwald etablieren, um die Naherholung zu verbessern. Wir wollen dafür befristet ein entsprechendes Projektmanagement fördern, das auch die Gründung eines Trägervereins für das städtische Stadion begleitet. Das Bad am Stadtwald wollen wir bei der weiteren Entwicklung unterstützen. 
  • Die auf unsere Initiative an der Freiherr-vom-Stein-Schule geplante neue 3-Feld-Sporthalle hat für uns oberste Priorität. Sie soll eine Tribüne mit ausreichender Zuschauerkapazität erhalten. Die Planung dafür wollen wir in der Ratsversammlung voranbringen.
  • Wir setzen uns für eine stadtteilbezogene und vertiefte Zusammenarbeit der Schulen und Sportvereine ein, um die vorhandenen Sporteinrichtungen bestmöglich zu nutzen.