Ortsverein Süd: Braucht Wittorf ein Gemeinschaftshaus?

Der Ortsverein Süd hatte am 28.11.2012 eine Informationsveranstaltung zum Thema „Braucht Wittorf ein Gemeinschaftshaus?“ durchgeführt. Dabei haben verschiedene Vertreter von Vereinen und Verbänden sowie Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil Wittorf die Notwendigkeit eines großen Veranstaltungsraumes in Wittorf herausgestellt.

Allen Beteiligten war klar, dass es für die weitere Planung zur Gründung eines entsprechenden Vereins kommen sollte. Auch das Sponsoring für so ein Vorhaben muss geklärt werden.

Inzwischen wurden von der Kandidatin für die Kommunalwahl Yvonne Zielke-Rieckmann und dem Ortsvereinsvorsitzenden Bernd Delfs weitere Gespräche geführt. Dabei stellte sich heraus, dass die Gründung eines „Trägervereins“ formal kein Problem wäre, da sich bereits einige Interessierte gemeldet haben. Gleichwohl tauchten einige Fragen auf, die es vorher zu klären gilt.

Zum Beispiel muss vorher geklärt werden, ob der Verein gemeinnützig sein soll. Die Frage in diesem Zusammenhang ist, ob die Vereinsform Auswirkungen auf eventuell mögliche Zuschüsse hat. Oder ob der Verein Eigentümer oder Pächter sein kann bzw. muss.

Um einige „brennende“ Fragen zu klären, hat die SPD-Rathausfraktion auf Initiative des Ratsherren Bernd Delfs für die Ratsversammlung am 12.02.2013 folgenden Antrag beschlossen.

https://www.spd-neumuenster.de/personen/bernd-delfs/

„Antrag: Die Ratsversammlung nimmt das Interesse an einem neuen Gemeinschaftshaus in Stadtteil Wittorf zur Kenntnis. Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob für ein wie das Gemeinschaftshaus Gartenstadt geführtes oder ähnlich geführtes Haus Zuschüsse für den Bau gewährt werden könnten. Es ist auch zu prüfen, ob die Stadt Fördermittel pp. oder zinsgünstige Kredite beantragen kann. Ferner ist zu prüfen welche Grundstücke im Stadtteil Wittorf ggf. für ein solches Haus geeignet wären. Die Ergebnisse sollen den zuständigen Fachausschüssen vorgelegt werden.“

Die SPD hofft, dass dieser Antrag die Zustimmung der Ratsversammlung findet, damit dann mit hoffentlich positiven Nachrichten seitens der Stadt weitere Gespräche geführt werden können.