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Arbeit

Serpil Midyatli
Bild: Werner Schuerig

Härtere Regeln in der Fleischindustrie müssen durch mehr Personal im Land durchgesetzt werden

Heute ist ein guter Tag für die Beschäftigten in der Fleischindustrie und für alle, denen die miesen Zustände in der Branche seit Jahren den Appetit verderben. Es ist auch ein Impuls, um die Konzentration in der Fleischindustrie grundsätzlich in Frage zu stellen. Die heutige Einigung kann noch nicht das Ende sein. Wir halten deshalb an unsere Initiative im Landtag fest.

Bild: DGB/Hannes Caspar/Annika Weinthal/Martin Huch/Antje Kröger/Thomas Karsten/Blndell Productions - dpa/oh/Lucas Allen/Anna K.O./Julia Hauck

Solidarisch statt alleine: Der 1. Mai geht online!

Seit 130 Jahren ist es das erste Mal, dass wir am 1. Mai nicht gemeinsam auf die Straße gehen. Gleichzeitig zeigt die Corona-Krise die Wichtigkeit dieses Tages. Systemrelevant sind die Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger, Sicherheitskräfte, Verkäuferinnen und Verkäufer, Erzieherinnen und Erzieher sowie LKW-Fahrerinnen und LKW-Fahrer. Genau diese Beschäftigten haben harte Arbeitsbedingungen und niedrige Löhne. Für ihren Einsatz verdienen sie unsere Solidarität. Darum geht es am 1. Mai!

Bild: Carsten Wiegmann

Ein guter Tag für „Gute Arbeit“ in Neumünster

In der letzten Ratsversammlung des Jahres 2019 wurde auf Antrag der SPD mit Unterstützung der Fraktionen Bündnis 90/Grüne, Die Linke, BfB und FDP ein Antrag „Gute Arbeit - Gründung einer Kommission für Berufsbildung, Beschäftigung und Wirtschaft“ mehrheitlich beschlossen.

883.000 unbezahlte Überstunden in Neumünster

„Es kann nicht sein, dass in diesen ohnehin körperlich anstrengenden Jobs die Beschäftigten ihre Arbeit für lau erbringen!“, so Thorsten Klimm Vorsitzende der AfA Neumünster, zum jüngsten Bericht der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) über die Arbeitsbedingungen in Neumünster.

Bild: colourbox

EU-Bürger willkommen heißen

Immer mehr EU-Bürger aus Bulgarien und Rumänien ziehen nach Neumünster. Mit den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern entstehen für unsere Stadt viele neue Chancen, aber auch Herausforderungen. Die SPD Neumünster befasst sich seit über einem halben Jahr in einem Arbeitskreis mit der komplexen Thematik und fordert ein Gesamtkonzept der Stadt, damit Integration gelingt.

SPD steht solidarisch bei den Beschäftigten des Real-Marktes

Völlig überraschend hat die Handelskette real die Schließung des Standortes Freesencenter in Neumünster zum Ende Oktober 2019 erklärt. Die vermeintliche Begründung „aus wirtschaftlichen Gründen“ klingt nach einer verfehlten Unternehmenspolitik. Man hat sich scheinbar im Wettbewerb falsch aufgestellt. Die kläglichen Versuche, das Schiff noch zu retten, durch Ausstieg aus dem Tarifverbund sowie Arbeitsverträge mit deutlich abgesenkten Löhnen sind offensichtlich gescheitert.

Bild: © Gabriele Hiller-Ohm - Foto Stefan H. Schenk

Brückenteilzeit beschlossen – Einen Schritt weiter auf dem Weg in eine moderne Arbeitswelt!

Ab 1. Januar 2019 gilt die Brückenteilzeit. Heute wurde das Gesetz im Bundestag verabschiedet. Es eröffnet vielen Teilzeitbeschäftigten die Möglichkeit ihre Arbeitszeit leichter aufzustocken und sichert Vollzeitbeschäftigte ab, die eine Zeit lang weniger Stunden arbeiten möchten ohne den Anspruch auf Rückkehr zu ihrer alten Arbeitszeit zu verlieren. Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm (SPD):   Ich freue mich sehr, dass wir das Gesetz zur Brückenteilzeit jetzt verabschiedet haben. Bereits in der letzten Wahlperiode haben wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für diese gesetzliche Absicherung gekämpft. Heute konnten wir den Weg für die Brückenteilzeit nun frei machen.

Bild: © Gabriele Hiller-Ohm - Foto Stefan H. Schenk

Mehr Personal beim Zoll gegen Schwarzarbeit und Mindestlohnbetrug

Mit über 6000 Beamten fahndet der Zoll heute nach Mindestlohn-Betrügern. Immer wieder unterlaufen Unternehmen den gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 8,84 Euro. Durch Schwarzarbeit entgehen dem Staat jährlich knapp eine Milliarde Euro. SPD-Finanzminister Scholz hat bereits angekündigt, das Personal bei der beim Zoll angesiedelten Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) zu erhöhen. Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm:

Gabriele Hiller-Ohm: Die Brückenteilzeit ist überfällig!

Zum Vorschlag von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil zur Brückenteilzeit erklärt die für Neumünster zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Hiller-Ohm als Berichterstatterin für das Teilzeitrecht im Ausschuss für Arbeit und Soziales: „Das Rückkehrrecht von Teilzeit zurück in Vollzeit ist lange überfällig. Im Koalitionsvertrag wurde…

Bild: Theo Faerber

DB-Werk Neumünster bleibt!

Das Fahrzeuginstandhaltungs-Werk der Deutschen Bahn in Neumünster bleibt erhalten! Die SPD Neumünster hat sich in der zurückliegenden Zeit immer wieder für den Erhalt stark gemacht.  

Malecha-Nissen: Auch zwei Werkstatträte aus Neumünster mit dabei

„Wie können die Rahmenbedingungen für Menschen mit Behinderungen verbessert werden? Und welche konkreten Vorhaben plant hier die große Koalition? Darüber tauschten sich die Werkstatträte aus dem ganzen Bundesgebiet mit Politikerinnen und Politikern heute im Rahmen der Konferenz in Berlin aus. Besonders zentral waren hier die Fragen, wie man Menschen mit Behinderungen besser in den Arbeitsmarkt integrieren und deren Rechte weiter stärken kann.", erklärt die schleswig-holsteinische SPD Bundestagsabgeordnete Dr. Birgit Malecha-Nissen anlässlich der gestrigen zehnten Konferenz der SPD Bundestagsfraktion mit Werkstatträten aus dem ganzen Bundesgebiet.

Eine Million Euro für Förderung von Arbeitsplätzen im Jobcenter Neumünster

Das Jobcenter in Neumünster profitiert mit knapp einer Million Euro vom Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“, welches gezielt Arbeitsplätze fördert. „Das ist eine hervorragende Nachricht für Neumünster und die Region“, sagt Birgit Malecha-Nissen. Die Förderung konzentriert sich auf Personen mit besonderen Problemlagen oder langem Arbeitslosengeld II- Bezug. Ein Förderschwerpunkt liegt auf Leistungsberechtigten, die wegen gesundheitlicher Einschränkungen nicht am allgemeinen Arbeitsmarkt teilhaben können.